So finde ich Freunde – Teil 4

So finde ich Freunde und FreundschaftenTeil 4: Hier weitere Tipps zum Finden von Freundschaften:

Den ersten Schritt machen
Natürlich liegt es nicht jedem, lächelnd auf andere mit offenen Armen zuzugehen. Gerade zurückhaltende, schüchterne Menschen müssen sich überwinden, aber: Sie haben nichts zu verlieren! Andere Menschen beißen nicht und warten manchmal nur darauf, angesprochen zu werden.

Wenn Sie konsequent Situationen meiden, in denen Sie den ersten Schritt machen müssen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nichts passiert – außer, dass Sie weiter alleine sind. Merke: Wenn Sie unter der Situation des Alleinseins leiden, müssen Sie etwas dagegen tun! Also: Überlegen Sie, was Sie gerne unternehmen möchten, und fragen Sie einfach mal die Arbeitskollegen, die Friseurin, die Sie schon lange kennen, oder ihre Nachbarn, ob diese nicht Lust haben, mitzukommen.

Wenn Sie dann tatsächlich etwas mit anderen unternehmen, müssen Sie von sich selbst keine Wunder erwarten. Wichtig ist es, überhaupt etwas zu sagen. Das können auch ein paar Sätze über etwas „Belangloses“ sein, wie das Wetter oder die Farbe der Wand gegenüber. Man weiß nie, worauf andere Menschen anspringen und wie sich ein Gespräch weiterentwickelt.

Generell bietet es sich auch an über die Situation, in der sich die Gesprächspartner gerade befinden, zu sprechen oder den aktuellen Ort.

Auch andere Menschen können ein Gesprächsthema sein, aber bitte nur in positivem bzw. neutralem Sinne, denn man weiß nie, ob der Gesprächspartner nicht der Bruder oder die Schwester desjenigen ist, über den gesprochen wird.

Wichtig in Gesprächen: Meiden Sie kontroverse Themen wie Religion, Politik, Finanzen, denn hier kann man es sich sehr schnell mit dem Gegenüber verscherzen.

Ein guter Gesprächsaufhänger in Situationen, in denen man niemanden kennt, ist auch das Bitten um Hilfe. Dadurch signalisieren Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie keine Gefahr darstellen und die größte Hürde, der Gesprächseinstieg, ist genommen.

Wenn Sie extrem zurückhaltend sind und Ihnen das Ansprechen anderer Menschen nicht möglich ist, sollten Sie zumindest Offenheit signalisieren, d.h. gucken Sie andere Menschen an und lächeln Sie. Auf keinen Fall sollten Sie den Kopf senken oder die Arme verschränken, denn das signalisiert „Lass mich in Ruhe!“

Wenn Sie schüchtern und zurückhaltend sind, müssen Sie trotzdem keine Angst haben. Akzeptieren Sie, dass Sie im Bezug auf eine Kontaktansprache noch unsicher sind, aber lassen Sie sich nicht abhalten. Sagen Sie sich: „Ja, ich bin unsicher, aber ich habe ja nichts zu verlieren!“ Besser eine gestotterte Ansprache als gar keine. Stellen Sie sich vor, jemand spricht Sie an und Sie merken, wie unsicher diese Person ist – finden Sie die Person deshalb abstoßend? Wohl kaum.

Situationen nicht vorher gedanklich bis ins Detail planen
Versuchen Sie nicht, Unternehmungen bereits im Vorfeld bis in jede Einzelheit durchzuplanen bzw. sich vorzustellen, wie es idealerweise sein sollte. Es kommt sowieso anders! Wenn Sie dann merken, dass die Realität nicht mit Ihrer Vorplanung übereinstimmt, werden Sie unsicher und verkrampfen.

Dieser Rat gilt auch für Gesprächsthemen: Wer weniger kommunikativ ist, neigt dazu, sich im Vorfeld, bevor er andere Menschen trifft, Gedanken über mögliche Gesprächsthemen oder sogar genaue Gesprächsabläufe zu machen. Das ist im Prinzip in Ordnung, solange Sie nicht in Schweigen verfallen, wenn Ihnen die geplanten Themen nicht mehr einfallen. Sprechen Sie in einem solchen Fall über das, was Ihnen gerade durch den Kopf geht: „Es ist kalt hier“, „Wissen Sie, wo die Toilette ist?“, „Kann man hier wohl irgendwo einen Kaffee bekommen?“, „Wann ist die Veranstaltung eigentlich zu Ende?“

 

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Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund.

Heinrich von Kleist (1777 - 1811)

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